#Christopher, Automobilkaufmann

#Christopher. Automobilkaufmann
Ich mag es. mit Menschen zu arbeiten

Ich bin: Christopher, Automobilkaufmann im Porsche Zentrum Leipzig
Meine Interessen: Autos – und das schon immer
Ausbildung: Automobilkaufmann

Mein Opa hatte eine Kfz-Werkstatt und später ein Autohaus. Mein Papa ist diesen Weg auch gegangen und war KFZ-Meister. So hat sich diese Richtung für mich von selbst ergeben.

Ich wusste nach der Schule gar nicht so richtig, was ich machen sollte. Ich war ein bisschen planlos und war auch in der Schule immer irgendwie ziellos. Ich vermute, da war ich nicht der Einzige. Ich hatte keine Lust auf Abitur und wollte irgendwie was machen. Ich habe mir dann zweimal ein Praktikum gesucht. Einmal bei der Bank. Das war der Berufsweg, den meine Mama eingeschlagen hatte. Das fand ich persönlich dann aber richtig langweilig, zu trocken, viel zu viel Papierkram – und das ist übrigens das, was ich auch heute noch nicht gut kann – Administration. Ich mag es eher, mit Menschen zu tun zu haben. Und ich möchte was bewegen und kreativ sein. Das wusste ich immerhin damals schon.

Das zweite Praktikum war dann in einem Autohaus, und obwohl ich auch davon nicht so ganz begeistert war, war hier meine Affinität schon höher. Ich hatte dort schon ein bisschen mit Autos zu tun und so habe ich mir danach ein weiteres Praktikum organisiert. Diesmal in einem Autohaus in Erlangen – also weiter weg von der Heimat. Dort habe ich dann auch ein Angebot für einen Ausbildungsplatz bekommen und angefangen. Ein knappes halbes Jahr habe ich meine Ausbildung zum Automobilkaufmann absolviert und das hat mir auch gefallen. In dieser Zeit habe viel gelernt und konnte sogar auch schon Autos verkaufen. Und ja, natürlich gab es auch viele Aufgaben, auf die ich nicht so viel Lust hatte, aber „Lehrjahre sind keine Herrenjahre“ – das sagt man ja so, und das ist eben auch so. Ich habe aber wirklich viel gelernt in der Zeit. Vor allem, was die praktischen Dinge anging. Dort wurde ich leider nicht zur Berufsschule geschickt und so habe ich diese Ausbildung abbrechen müssen.

Danach habe ich im Audi-Zentrum Nord Leipzig meine Ausbildung zum Automobilkaufmann noch einmal begonnen und hatte 3 Jahre Ausbildung mit Praxiserfahrung. Direkt nach der Ausbildung bei Audi und VW bin ich zu Porsche gewechselt und seit Oktober 2008 bin ich Verkäufer im Porsche Zentrum Leipzig. Der Start bei Porsche war dann auch noch mal wie ein kompletter Neubeginn, denn mit damals 22 war ich noch ziemlich jung – oder habe mich manchmal ZU jung gefühlt. Denn dann sitzt man da als irgendwie „zu junger“ Mensch und probiert, bedeutend älteren Leuten ein Auto zu verkaufen, was ich am Anfang schon als schwierig empfand. Aber ich habe mich reingefuchst und hatte an meiner Berufswahl auch nie einen Zweifel. Zumindest bis jetzt nicht.

Nach 14 Jahren habe ich jetzt schon noch einmal Lust, eine Veränderung anzugehen – ich tu mich aber selbst mit Veränderungen sehr schwer, also mal sehen, wo das hingeht. Der Automobilsektor hat sich für mich in den letzten Jahren zu sehr gewandelt. Ich möchte weiterhin viel mit Menschen zusammenarbeiten und sie beraten. Das kann ich aktuell in meinem Beruf kaum noch, da die Administrationsaufgaben immer mehr werden. So überlege ich, vielleicht in die Selbstständigkeit zu wechseln.

 

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